Berichte aus dem Museum

Ist ein Schwarm intelligenter als ein Fisch?

Dieser Frage widmeten sich die Schüler Lea Sophie Muhle und Thies Henking und nahmen mit ihrem Forschungsprojekt am Wettbewerb "Jugend Forscht" teil. Sehr erfolgreich, denn der 1. Platz im Regionalentscheid in Emden ging an die beiden Zwölftklässler der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg.

Studienobjekt waren die Moderlieschen aus dem Aquarium des Museums, die sie im Hinblick auf ihr Schwarmverhalten unter die Lupe nahmen. Mit Hilfe einer Hechtattrappe wiesen sie z.B. nach, dass ein Schwarm dieser kleinen Weißfische schneller flüchtet und misstrauischer ist als Einzelidividuen. Bei ihren Forschungen wurden sie unterstützt von Matthias Mecklenburg, der sich im Landesmuseum seit vielen Jahren um die Aquarien und ihre Bewohner kümmert. Wissenschaftlich begeleitend stand ihnen zudem Dr. Ulf Beichle zur Seite, der im Landesmuseum die Abteilung Naturkunde leitet.

Das Landesmuseum gratuliert allen Beteiligten dazu herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Weitere Schüler der GAG waren ebenfalls mit spannenden Projekten beteiligt:

Carina Lüschen & Nadja Rady:
Der Einfluss von verschiedenen Arten der Zücktung bei Goldfischen auf das Fressverhalten - eine empirische Studie

Maximilian Frerichs & Arne Sütering:
Verhalten eines Elritzenschwarms bei der Futteraufnahme im Aquarium

Tiana Baron & Vivien Hanke:
Die Reaktion der heutigen Gesellschaft auf Moorleichen und ergänzende virtuelle Rekonstruktionsversuche

Lukas Menke & Tuan Phuoc Truong:
Fressverhalten eines jungen Hechts - Kannibalismus

Lukas Schlemme, Frederik Ahrens & Alexander Sempert:
Verhalten von Ringelnattern in der Natur und im Terrarium

Zurück