Berichte aus dem Museum

Forum

Nutzen Sie unser Forum, um Beobachtungen zu melden und sich mit anderen Teilnehmern sowie mit unseren Experten auszutauschen.

Um Nachweise des Heimchens und der Südlichen Eichenschrecke fachlich zu überprüfen, ist es neben der Benutzung des Forums nötig, Fotos oder mit dem Handy erstellte Tonaufnahmen an das Museum unter folgender Mailadresse zu schicken: buergerwissenschaft@landesmuseen-ol.de

Kommentar von Heide Isrun Lorenz |

Hallo, ich denke, ich hatte am 31. August eine Südliche Eichenschrecke in meiner Küche in der Ulrich-von-Hutten-Str. 20. Ich habe sie fotografiert und in den Garten gebracht.

Kommentar von Angela Brokmeier |

Hallo, ich habe eventuell eine Zartschrecke an der Hauswand entdeckt. Fotos sind vorhanden. Körperlänge ca. 1,5 cm keine Kommaflecken dafür könnten reduzierte Flügel zu sehen sein.
27.9.2018 Artillerieweg Nähe Eichamt.

Kommentar von Kay Fuhrmann |

Hallo Frau Lorenz,

leider sehe ich Ihren Eintrag bei uns erst jetzt. Können Sie das Foto zur Bestätigung an's Museum schicken?
Besten Dank für's Mitmachen!

Kay Fuhrmann

Kommentar von Wolfgang Dittmar |

Hallo Herr Fuhrmann,
möchte hiermit dem Aufruf folgen und melden, dass ich gestern (27. Juli) in der Graf-Dietrich-Straße
das Konzert eines Heimchens gehört und mitgeschnitten habe.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Dittmar

Kommentar von Susan Weinrich |

Hallo,

mein Foto ist vom 15. August 2019. Wir haben in der Adolf-Grimme-Straße (26121 Oldenburg) seit Jahren kleine Besucher auf dem Balkon (3. Stock) und in allen anderen Räumen des Hauses, auch im Treppenhaus. Vor dem Haus bei den Parkplätzen befinden sich einige Eichen. Unsere Wohnung befindet sich auf der gegenüberliegenden Hausseite, wo allerdings keine Eichen sondern Erlen, Pappeln und Platanen stehen. Ich vermute, dass sie bei uns im und am Haus auch überwintern.

Das Foto ist leider nur ein Handyfoto, aber die wichtigen Details (Punkte, flügellos) kann man erkennen. Das nächste mal nehme ich meine richtige Kamera.

Mit freundlichen Grüßen

Susan Weinrich


Berichte aus dem Museum

Projekt: Heimchen

02.05.2018

Lauschen Sie bei einem abendlichen Spaziergang oder auf dem Nachhauseweg aufmerksam nach Heimchen und melden Sie uns Ihre Entdeckungen.

Verbreitung des Heimchens in Oldenburg

Grüne Punkte zeigen dem Museum bekannte Vorkommen innerhalb eines Planfeldes. In regelmäßigen Abständen werden von interessierten Oldenburgern gemeldete Neufeststellungen mit roten Punkten gekennzeichnet. Somit soll gemeinsam von Experten und Bevölkerung die Verbreitung des Heimchens im Stadtgebiet erforscht werden.

Stand der bekannten Verbreitung von Acheta domestica im Stadtgebiet Oldenburg. Planquadrate wurden auf Basis von Meßtischblatt-Minutenfelder eingerichtet.

Gesang eines Heimchens (Acheta domesticus)

Um Verwechslungen mit dem Grünen Heupferd (Tettigonia viridissima) zu vermeiden, finden Sie hier eine Tonspur des Gesanges.

Gesang des Grünen Heupferdes (Tettigonia viridissima)

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Citizen-Science-Projekt: Oldenburg kartiert Heuschrecken

02.05.2018

Landschaftswandel, Artenschwund oder Insektensterben sind nur einige der momentan viel gebrauchten Begriffe, wenn es um die Belange des Naturschutzes geht. Als Einrichtung, die sich regional mit der Biodiversität beschäftigt, forscht das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg an diesen Themengebieten und ruft dabei die Oldenburger Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Unterstützen Sie das Landesmuseum in einem „Citizen Science“ Projekt (engl. für Bürgerwissenschaft) bei der Erfassung der lokalen Bestände der Südlichen Eichenschrecke (Meconema meridionale) sowie des Heimchens (Acheta domesticus) und melden Sie uns Ihre Entdeckungen. Ziel des Projektes ist es, die Verbreitung der Arten zu erfassen, um u.a. zukünftige Veränderungen besser nachvollziehen und vergleichen zu können.

Projekt: Südliche Eichenschrecke

Gerade am Abend und des Nachts können in Oldenburg drei kleine (etwa 1 ½ cm lange), grüne Heuschrecken gefunden werden. Ob auf der Terasse, einer weißen Hausfassade, der Küchendecke oder im Badezimmer: Die zierlichen Arten können in Oldenburg überall auftauchen. Neben der gesuchten Südlichen Eichenschrecke sind dies oftmals die ähnliche Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum) als auch die Punktierte Zartschrecke (Leptophyes punctatissima). Auf den ersten Blick ähneln sich die drei Arten, wer genau hinschaut, wird die Unterschiede aber schnell wahrnehmen.

Im Gegensatz zur Gemeinen Eichenschrecke besitzt die ausgewachsene Südliche Eichenschrecke keine Flügel. Tatsächlich sind diese aber sehr rudimentär angelegt. Von der Zartschrecke, die ebenfalls keine voll ausgebildeten Flüge hat, lässt sich die Südliche Eichenschrecke durch ihren schlankeren Körperbau und die beiden orangebraunen Kommaflecke auf der Rückenplatte (Mesonotum) gut unterscheiden. Die Kommaflecke besitzen übrigens beide Eichenschreckenarten!

Die Flügel der Südlichen Eichenschrecke (Meconema meridionale) sind nur rudimentäre Stummelchen. Die orange-braunen „Kommas“ unterscheiden sie von der plumperen Zartschrecke, nicht aber von der Gemeinen Eichenschrecke!

Die Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum) besitzt voll entwickelte Flügel. Bei ihren Larvenstadien sind diese aber noch deutlich verkürzt!

Punktiere Zartschrecken (Leptophyes punctatissima) sind recht plump, haben stark reduzierte Flügel und die Rückenplatte weist keine Kommaflecken aus.

Verbreitung der Südlichen Eichenschrecke in Oldenburg

Grüne Punkte zeigen dem Museum bekannte Vorkommen innerhalb eines Planfeldes. In regelmäßigen Abständen werden von interessierten Oldenburgern gemeldete Neufeststellungen mit roten Punkten gekennzeichnet. Somit soll gemeinsam von Experten und Bevölkerung die Verbreitung der Südlichen Eichenschrecke im Stadtgebiet erforscht werden.

Stand der bekannten Verbreitung von Meconema meridionale im Stadtgebiet Oldenburg. Planquadrate wurden auf Basis von Meßtischblatt-Minutenfelder eingerichtet.

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Schülerprojekt zum Thema Landwirtschaft

27.09.2016

Zwölf Schülerinnen und Schüler aus 8. und 9. Klassen der Graf Anton Günter Schule in Oldenburg und des Prädinius Gymnasiums in Groningen haben sich mit nachhaltiger Landwirtschaft in Deutschland und den Niederlanden beschäftigt. Entstanden sind am Beispiel der Milchviehhaltung kleine Interviewfilme mit Landwirten beider Länder. Hannah, Henrieke, Anna, und Lena, Schülerinnen der Graf Anton Günther Schule Oldenburg, berichten davon.

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Der Baum der Zeit

11.09.2016

Unter dem Motto „Natürlich Kultur – Film ab für Euch!“  hatten Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren im Juli  in einem dreitägigen Workshop zum Thema Mensch und Kultur im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg einen Kurzfilm gedreht. Bei allen Arbeitsschritten – Themenfindung, Dreharbeiten, Schnitt – waren sie selbst gefragt. Entstanden ist der knapp 2-minütige Film „Der Baum der Zeit“.

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Arnoldis Obst-Cabinet

30.06.2016

von Dr. Maria Will

Vom 1. Juli bis 30. September 2016 gibt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg im Foyer Einblick in eine historisch wertvolle Sammlung: Rund 240 naturgetreue Äpfel, Birnen und Pflaumen aus der Porzellan- und Steingutmanufaktur Arnoldi in Thüringen befinden sich seit 160 Jahren in der Obhut des Museums.

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Film ab für Euch!

24.05.2016

von Jiyan Haji

Ihr wollt einen Film selbst vorbereiten, gestalten und schneiden? Mit dem Filmprojekt „Natürlich Kultur – Film ab für Euch!“ könnt ihr selbst vor und hinter die Kamera treten und eure Fähigkeiten in jeglicher Form einsetzen. Sei es als kreativer Kopf, der das Drehbuch plant, vor der Kamera als Darsteller oder beim Schnitt als Profi mit technischem Wissen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jeder hat die Chance Neues zu entdecken und sich selbst auszuprobieren. Egal ob Spielfilm, Trickfilm, Tutorial oder Tanzvideo – Ihr entscheidet.

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Sammlung Weltensand | Die Brücke

30.11.2014

von Elvira Wersche

Mit der Plan-Ausstellung "Weil wir Mädchen sind..." startete das kosmopolitische Kunstprojekt „Sammlung Weltensand” im Landesmuseum Natur und Mensch. Ab 21. Oktober 2014 konntedas Publikum über mehrere Tage die Entstehung des temporären Sandbilds „Die Brücke“ der Künstlerin Elvira Wersche mitverfolgen. Am 12. April findet eine Auflösungsperformance statt.

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Wissen Sie eigentlich ...

14.05.2014

Biologiestudentin Mareike Lange erlebte für zehn Wochen ein spannendes Praktikum im Landesmuseum Natur und Mensch und war beim Aufbau der Ausstellung "natur.wert.schätzen." live mit dabei.

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Mein Praktikum im Museum

07.04.2014

Das Landesmuseum Natur und Mensch wurde für zwei Wochen von den Schülerpraktikanten Fiona und Svenja unterstützt. Ein kurzer Bericht schildert ihre Erfahrungen.

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Ist ein Schwarm intelligenter als ein Fisch?

24.02.2014

Dieser Frage widmeten sich die beiden Schüler Lea Sophie Muhle und Thies Henking und nahmen mit ihrem Forschungsprojekt am Wettbewerb "Jugend Forscht" teil.

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